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Erinnerungen an Reyhanli

Reyhanli

Reyhanli besteht vorwiegend aus einer langgezogenen Hauptstraße, staubig ist es, und sehr warm. Am Horizont die Hügel Syriens. Das Umland von Reyhanli ist fruchtbar, voller Olivenbäume und Baumwollfelder. Graue Skelette von neu entstehenden Gebäuden, überall. Auf den lebhaften Straßen eine bunte Palette verschiedenster Typen: Ein bärtiger Ami-Journalist mit Vollbart und Holzfällerhemd, geschäftstüchtige Straßenverkäufer, viele Verwundete in Rollstühlen, mittendrin eine Gruppe deutscher Clowns. An den vier wichtigsten Feiertagen des Jahres (Al Id), mit unserem Weihnachten zu vergleichen, ist die Stimmung etwas schräg: Die Syrer die geflohen sind vermissen ihre Heimat noch stärker als sonst, die Anzahl der Bettelnden steigt exlosionsartig, gleichzeitig tragen die Leute ihre schicksten Klamotten auf.

We remember the town basically as a long stretch which one walks up and down, it’s light, dusty and hot and, not far in the horizon, a hill that is already Syrian land rises up in front of you. The land around Reyhanli is fertile and red, olive trees and cotton fields mix with the concrete skeletons of new buildings. On the buzzing streets we meet a collage of people: some journalists, food sellers, taxi drivers, many wounded in wheelchairs and even a group of German clowns. Despite the weirdness and uniqueness of the situation, weddings are held nearly every night and one falls asleep to the looping rhythm of the Turkish tunes.

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