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“ … DANN MUSS DER DOKUMENTARFILM VIELLEICHT ENDLICH SZENISCH WERDEN“ / “ … THEN DOCUMENTARY FILM MAYBE HAS TO BECOME SCENIC AT LAST“

Um zu zeigen, welche Folgen der Einsatz von Napalm im Vietnam-Krieg hat, drückt Harun Farocki 1969 in seinem Dokumentarfilm „Nicht löschbares Feuer“ die Glut einer Zigarette in seinen Arm. Der Zuschauer wird zum unfreiwilligen Zeugen einer Selbstverstümmelung, mit der Farocki die Empathie-Unfähigkeit seines Publikums durchbrechen will.

Heute, mehr als 40 Jahre später, sind Nachrichten in allen Lebensbereichen omnipräsent. Und umso zahlreicher die Nachrichten auf uns einprasseln, umso geringer ist die Wirkung, der Anspruch auf Wahrheit oder Bedeutung. Wirklichkeit wurde einst als gesellschaftsstiftendes Ereignis diskutiert und dekonstruiert. Heute besinnt sich der Einzelne darauf, sie ganz bewusst gemäß des persönlichen Geschmacks und Interesses für den individuellen Gebrauch zu konstruieren. Das ist nur die logische Konsequenz daraus, dass das Internet die zeitlichen Beschränkungen für den Prozess der Meinungsbildung aufhebt, weil jede Information überall und jederzeit zur Verfügung steht. Daher muss der Dokumentarfilm seine Bedeutung und seine Wirksamkeit prüfen. Die heute stattfindende Diskussion über „neue dokumentarische Formate“ ist dabei nur ein Zeichen eines Prozesses der längst im Gange ist. Der Anspruch auf „Wahrhaftigkeit“ wurde so inflationär gebraucht, dass er sich selbst unterhöhlt hat. Das sieht man schon an der „dokumentarischen Kamera“ im Spielfilm, die inzwischen in fast jedem Film eingesetzt wird. Wenn der Spielfilm heute schon dokumentarisch daher kommt, dann muss der Dokumentarfilm vielleicht endlich szenisch werden.

Ich möchte ich einem im eigentlichen Sinne dokumentarischen Prozess, der durch den Workshop vorgegeben wird, eine Geschichte entwickeln, die stellvertretend für die Wahrheiten steht, die nicht ausgesprochen und nicht gezeigt werden können: Die Fähigkeit, Leid mit Humor zu nehmen, das kleine Glück im Zentrum der Katastrophe, die Nuancen der Zwischenmenschlichkeit, der unscheinbare Moment, in dem sich all die großen Zusammenhänge spiegeln. Zusammen gefasst möchte ich eine Geschichte erzählen die uns von den Menschen die wir sehen nicht unterscheidet, sondern mit ihnen verbindet. Mit dem Krieg in Syrien habe ich mich seit Beginn beschäftigt und über verschiedene Wege nachgedacht, einen dokumentarischen Zugang zu finden. Thema war dabei für mich nie, den Krieg zu dokumentieren, sondern die Menschen, die aufgrund äußerer Umstände in einer Situation sind, die uns nicht egal sein kann. Ein entscheidender Grund, nicht einen Dokumentarfilm zu drehen, sondern in einem Workshop ein szenisches Projekt zu erarbeiten, ist dass ich die Menschen über die dieser Film sein soll, in den Prozess des Filmemachens integrieren möchte. Alle internationalen Medien sind bereits durch die Lager spaziert, die Flüchtlingsbilder haben die Titelseiten sämtlicher Zeitungen der Welt gefüllt. Statt nur ein weiterer Journalist zu sein, der sich an dem Leid der Notleidenden bereichert, möchte ich eine Plattform für einen Austausch schaffen und an einem Film arbeiten, der über die Mitleidskultur hinaus ein Gefühl für die Menschen schafft, auf die wir treffen werden.

Als Chronotopos ist das Flüchtlingslager nicht nur eine Szenerie dramatischen Ausmaßes, sondern der reale Ort, der mitsamt seiner echten Bewohner tatsächlich dokumentiert werden soll. Dabei werden wir uns als Träger und Erzähler der Geschichte auf eine Gruppe von Kindern konzentrieren, mit denen wir zuvor ihre Rollen während des Workshops intensiv üben werden. Alle Darsteller sind Laiendarsteller, die Rollen werden auf sie geschrieben. Die Perspektive der Kinder, die wir für den Film einnehmen, soll dabei helfen, die komplexen Zusammenhänge des Bürgerkriegs sowie die Konsequenzen auf die Bevölkerung innerhalb einer relativ kleinen Geschichte zu konzentrieren. Durch die Perspektive der Kinder können wir klare Archetypen erzählen.

Die Kinder sind die Unschuldigsten innerhalb dieses Konfliktes. Ihr Leben, ihre Spiele und ihr Erwachsenwerden spielt sich heute in einem Flüchtlingslager ab. Durch sie wollen wir auch eine emotionale Brücke für Menschen aus einem anderen Kulturkreis bauen und eine Geschichte erzählen, die universell ist.

David Ruf, Oktober 2013

In the film „Unerasable Fire“, (1969) Harun Farocki puts the blaze of a cigarette into his arm to show what effect the use of napalm in the vietnam war has. The spectator becomes the involuntary witness of a self-mutiliation with which Farocki tries to break through the inability of empathy of the audience.

Today, more than 40 years later, news is omnipresent in any life situation. The more news we consume, the less becomes their effect and their entitlement of truth or meaning. Reality used to be discussed and deconstructed and hereby a sense of community was created. Today everyone finds himself a reality according to his taste, his interest and the individual use that is convenient. This is the logical consequence of the Internet dissolving the time limitations for the process of opinion making. Every information is available at any time and place, every point of view is available.

Thus documentary film as such needs to test its meaning and efficiency. The discussion about new documentary formats that is happening today is barely a sign of a process that since long is going on. The claim to „truthfullness“ has been used that excessively, that it hollowed out itself. It can be seen just for instance in the use of the „documentarian camera“ in fiction film, that is more than fashionable. If scenic film turns documentarian, then documentary film maybe has to become scenic at last.

I want to develop a story through the documentarian process of the workshop, that stands as a representative for all the truths that are out of limits to be shown in a documentary: the ability to take sufferment with humour, the piece of heaven in a disaster area, the nuances of inter-human relationships, the plain moment that resembles the grand relationships. Condensed, i want to tell a story that doesn´t seperate us from the peole we see by mercy, but connects us with them by empathy.

I kept myself informed about the war in Syria since its beginning and was thinking about different ways to find a documentarian approach. For me it was never a topic to document the war, but the people who because of external circumstances are in a situation, that we cannot be indifferent about. A crucial reason, not to make a documentary film but to create through a workshop a fiction film, is that I want to integrate the people who are in the film into the process of making a film. All international media has been walking through the camps, the pictures of refugees have been printed on any newspaper in the world. Instead of only being another journalist, who only can concentrate on the suffering of the people, I want to create an intercultural plattform and work on a film, that can create an emotion beyond the western culture of compassion.

David Ruf, October 2013

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Unterstütze uns / Support us


(subtitles available, just click play and then push the button on the youtube-window to activate)

Wie immer beim Filmemachen ist eins der größten Hindernisse die Finanzierung. In ca. einer Woche startet unser Crowdfunding-Projekt und wir sind sehr sehr froh und dankbar über jede Spende, sei sie auch noch so klein. Spenden könnt Ihr hier:

http://www.startnext.de/speak-syria

Es warten dort auch viele weitere Fotos, Videos, Informationen sowie eine Reihe von Dankeschöns auf Euch, die wir uns extra für Euch ausgedacht haben.

Wer eine SPENDENQUITTUNG wünscht, spendet bitte NICHT über Startnext, sondern gleich direkt an die Filmakademie Baden-Württemberg:

Filmakademie Baden-Württemberg GmbH
Baden-Württembergische Bank
Konto-Nr.: 8007225
Bankleitzahl: 60050101
Betreff (WICHTIG!): Speak Syria – 2130187DOK / (Ihre Adresse, damit wir die Quittung schnellstmöglich zuschicken können)

Auch in diesem Fall ist Euch unser besonderer Dank sicher!

Natürlich ist uns jede andere Art der Unterstützung willkommen! Ihr würdet uns z.B. auch eine Riesenhilfe sein, wenn Ihr unser Anliegen weiterleitet an all die Menschen in Eurer Mailingliste und Euren Netzwerken! Wir freuen uns aber auch über Feedback, Anregungen und Eure Ideen! Werdet Teil des Projekts!

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As always, one of the biggest obstacles in making a movie, is the funding. In about one week our corwdfunding-project will be launched and we are very very glad about each donation, also the small ones. You can donate here:

http://www.startnext.de/speak-syria

Here you will also find many other pictures, videos, informations and a whole slew of Thankyous, which we came up with especially for you.

Who wishes an official CONTRIBUTION RECEIPT, please DOESN’T donate via Startnext, but immediately to the Filmakademie Baden-Württemberg.

IBAN: DE37600501010008007225
BIC: SOLADEST600
Subject (IMPORTANT!): Speak Syria – 2130187DOK / (Your adress, so we can send you the contribution receipt as soon as possible)

Also in this case our special Thank You is guaranteed!

Of cause also every other kind of support is welcome, too! You would also be a big help for us, if you share this to all the people in your mailinglist and your networks! We are also happy about feedback, suggestions and your ideas! Become part of the project!

 

WAS PASSIERT MIT DEM GELD BEI ERFOLGREICHER FINANZIERUNG?

Die Filmakademie Baden-Württemberg hat dem SPEAK SYRIA-Projekt 5.000 Euro Budget zur Verfügung gestellt. Damit konnten die Reise-, Aufenthalts- und Materialkosten für die Vorbereitungsworkshops und Castings bezahlt werden.

Dazu kommen interne Beistellungskosten in Höhe von ca. 100.000 Euro für Equipment (Kameratechnik, CGI / Spezialeffekte, Schnittplatz, Tonpostproduktion, Musik-Studio, Versicherungen), die es technisch möglich machen einen professionellen Film zu drehen und fertigzustellen, wenn wir die externen Kosten über das Crowdfunding finanzieren können.

Diese externen Kosten entstehen ab der eigentlichen Drehphase, die Mitte Februar beginnen soll: Unterkunft Team (ca. 8 Personen, drei Wochen), Leihgebühren Licht-Technik aus Istanbul (zu schwer für das Flugzeug), Transport (Technik, Material, Schauspieler und Team), Dreherlaubnisse für besondere Locations, Sicherheit, Übersetzerhonorare, Stringer- Fixerhonorare, Datensicherung.

Das gesamte Projekt ist zu 100% gemeinnützig und das gesamte Team engagiert sich ehrenamtlich – der gesamte Gewinn dient zur Deckung der Kosten und um unsere Laiendarsteller, die syrischen Flüchtlingskinder zu entlohnen und zu unterstützen.

Mit einer Unterstützungssumme von 15.000 Euro, um die wir hier per Crowdfunding bitten, können wir letztlich einen Film realisieren mit einem Gesamt-Produktionsvolumen von etwa 250.000 Euro. Dies zu ermöglichen, darum bitten wir Euch!

HOW WILL WE USE THE MONEY IF THE PROJECT IS SUCCESSFULLY FUNDED?

The Filmacademy Baden-Württemberg (www.filmakademie.de) has provided the SPEAK SYRIA project with a budget of 5.000 €, that we used to pay for the 5 weeks of workshops in Reyhanli (the costs were mainly transport, translators and accomodation). Additionally to that, the Filmacademy will provide state-of-the-art camera technology and filming equipment as well as providing the full post-production facilities (such as a professional editing place, sound post production, music studio, insurances). Also we will get the assistance of the world-acclaimed Animation Institute (www.animationsinstitut.de) for our visual effects, vfx-elements that you would normally see in a Hollywood-production.
We need Crowdfunding for external costs during the time of filming, that is planned to take place in February. These costs consist mainly of a three week accomodation for a team of 10 people plus actors three weeks, transport and a driver, flights for the material and team, filming permissions, security, translators and fixers as well as extra equipment like heavy lights and generators that we need to rent in Turkey.

Of course we could also shoot the film on a small camera with a smaller focus on professionality. But apart from making a film that can be competetive at festivals and cinemas, we also want to create this moment that happens on a set, when after months of work finally lights are set, the boom is recording, the camera is rolling and the actors enter the scene. A magic moment that we want to give to our amateur actors and narrators, who not long ago fled from war.
We are working on a non-profit project, the whole team is volunteering – whilst a possible profit would be used to cover costs and help the refugees we work with financially.

So with a smaller amount of money in proportion to what is normal, we can realise a film that fullfills international cinema-standards while having a unique approach, a special story and visuality. You can help our amateur actors enter their dream and make their voices being heard. We are asking for your support to help us with this!

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CARL GERBER ÜBER/ON SPEAK SYRIA

CARL GERBER ÜBER/ON SPEAK SYRIA

“Mein Anliegen bei dem Projekt ist es in erster Linie, Kindern und Jugendlichen, die ihrer Heimat entrissen wurden, mit dem Workshop etwas zu bieten, das sie den Alltag im Flüchtlingscamp für ein paar Stunden vergessen lässt. Ziel ist es, den Jugendlichen die Grundlagen des Geschichtenerzählens durch Analyse von Filmen und kreativer Eigeninitiative nahe zu bringen. Mich interessiert auch, wie Jugendliche aus einem anderen Kulturkreis Geschichten wahrnehmen und erzählen. Darüber hinaus erhoffe ich mir, dass ich durch den Workshop die Schicksale der Jugendlichen selbst, aber auch ihre Träume und Wünsche kennen lerne. Dieses „Material“ soll Inspiration bieten für die Arbeit von Anke Klaaßen an einem Drehbuch, das Grundlage ist für den Filmdreh im November.”
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“My objective in the project is above all, to give kids and youths, who have been displaced from their home, the opportunity to forget some hours of their daily life in the refugee camp. My goal is, to communicate basics of story telling by the analysis of existing films and creative individual initiative. I am interested to learn how youths from another cultural environment tell and perceive stories. On top of that, I hope that through the workshop, I will get to know the fates but also the dreams and wishes of the youths that I will be working with. This „material“ shall be inspiration and foundation for the work of Anke Klaaßen, who writes the screenplay for the filming in December.”

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ANKE KLAAßEN ÜBER/ON SPEAK SYRIA

ANKE KLAAßEN ÜBER/ON SPEAK SYRIA

”Für mich liegt der Fokus darauf, die Situation der syrischen Flüchtlinge aus Sicht der Kinder zu erzählen. Ihre Erfahrungswelt öffnet eine direktere, emotionalere Perspektive auf das vielschichtige Problem in Syrien als die der Erwachsenen. Ich werde nicht an den Workshops teilnehmen, sondern auf Basis des von Carl Gerber, David Ruf und David Steffen gesammeltem Material ein Drehbuch entwerfen. Die Authentizität der Kinderschicksale soll dabei erhalten bleiben. Gleichzeitig möchte ich aber durch meine Distanz zu dem Material und die Dramatisierung der Erfahrungen eine universelle Geschichte schaffen. EineGeschichte, die über eine reine Dokumentation des Lebens im Flüchtlingslager hinausweist und auch für Zuschauer aus einem anderen Kulturkreis verständlich ist. Kinder werden in den von Erwachsenen dominierten Medien fast durchgängig als Opfer dargestellt. Sie sind Opfer. Aber trotz allem leben sie ihren Alltag, der in seiner Monotonie auch durch Humor und glückliche Momente gebrochen wird. Und vor allem besitzen sie den Wunsch nach der Gestaltung ihrer Zukunft. Die teilnehmenden Kinder sollen als Schauspieler ihrer eigenen Geschichte einen distanzierten, offenen Blick auf ihre eigene Situation gewinnen – kein bloßer Blick auf eine drohende Perspektivlosigkeit, sondern eine neue Perspektive auf sich selbst, ihre Situation und aus dieser heraus. Und damit das Selbstvertrauen, ihren Bedürfnissen Ausdruck zu geben und etwas verändern zu können.
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“For me the focus is to tell about the situation of the syrian refugees from the perspective of the children. Their world of experience opens a more direct, more emotional point of view on the complex problem in Syria than the point of view of the adults would allow. I will not take part in the workshop, but draft the script on the foundation of the material that gets collected by Carl Gerber, David Ruf and David Steffen. The authenticity of the childrens´ fortunes can be preserved. Through the distance to the material as well as the dramatization of the experiences, I want to create at the same time a universal story. A story that transcends the pure documentation of living in a refugee camp, a story that becomes comprehensible for watchers from a different cultural background. In the media that is domnated by adults, children are constantly being displayed as victims. They are victims. But despite everything they live in their daily routine, a monotony that also gets broken by humor and happy moments. And above all, they have the wish to shape their future. The children that become amateur actors of their own story shall learn a distanced and open view on their own situation – not barely a view of the lack of perspective, but a new perspective on themselves, their situation and out of this situation. And thus the confidence, to express their needs and to change the surroundings.”

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DAVID RUF ÜBER/ON SPEAK SYRIA

david ruf über SPEAK SYRIA

“Seitdem ich in einem Kinderhaus in Indien 2012 einen Filmworkshop (http://www.youtube.com/watch?v=k0JA2VcRKxE) geleitet habe, fasziniert mich, welche Wirkung das gemeinsame Ziel (eines Filmes) auf eine Gruppe und damit auf die Lebenswelt jedes Einzelnen haben kann. Man schafft den Raum für Fantasie, gibt sich selbst eine Rolle, trifft dabei auf andere mit neuen Augen und aus der gemeinsamen Konzentration entsteht etwas, was das Ideal unserer Selbst in sich trägt. Durch eine Recherche-Reise im Juli 2013, bei der ich auch ein Flüchtlingscamp besucht habe, weiß ich von der Bedeutung, die ein solches Projekt für die Bewohner und besonders die Kinder des Camps haben kann. Der Workshop ist nicht nur Ablenkung von der Eintönigkeit und Ausweglosigkeit des Lagerlebens, sondern die Chance für einen interkulturellen Austausch durch die gemeinsame künstlerische und kreative Arbeit. Über die Dauer des Workshops wird aus den Teilnehmern eine Gruppe mit einem gemeinsamen Ziel entstehen, dessen Ideen und Einsatz auf das ganze Camp ausstrahlt. Einerseits wird durch den Workshop ein Film entstehen, der als Sprachrohr in die Welt dient, auf der anderen Seite werden die Teilnehmer an einem Projekt arbeiten, das der erzwungenen Zeit in dem Lager einen Sinn geben wird.”
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“Since conducting a film workshop in an orphanage in India in 2012 (http://www.youtube.com/ watch?v=k0JA2VcRKxE), I am fascinated what impact the common goal (of a film) can have for creating a group and thus for the experience of each and every who takes part. A place for fantasy is created, a role is being taken and others are met with a new perspective. Through the joint concentration, an ideal of ourselves can be invented. By a research journey that I did in July 2013, I know that the project can have a big meaning for the inhabitants as well as the children in the refugee camp. The workshop is not only distraction from the dullness and the intractability of camp life, it is also the chance for an inter cultural exchange through the mutual artistic and creative work. For the period of the workshop, the participants will form a group with a common goal, whose ideas and commitment can irradiate to the whole camp. On one side, a film will originate through the workshop, that can be a voice to the world, on the other side the participants who are working on the project can give meaning to the imposed time they spend in the camp.”

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Kinder des Aufstands

Kinder des Aufstands

Mitte März 2011 brach das Feuer aus. Alles, was es dazu brauchte, war der Funke, der von den arabischen Revolutionen in Tunesien und Ägypten übersprang, und ein lokales Ereignis: Die Verhaftung einiger Schulkinder in Daraa, die regimekritische Parolen an Hauswände gemalt hatten. Nachdem sich die Behörden geweigert hatten, die Jugendlichen freizulassen, und der örtliche Geheimdienstchef Atef Najib, ein Cousin des Präsidenten, den Eltern empfohlen hatte, sie sollten ihre Kinder vergessen und lieber nach Hause gehen und neue machen trugen die Bewohner von Daraa ihre Wut auf die Straße. Dass aus dem lokalen Feuer ein landesweiter Flächenbrand wurde, hat sich das Regime selbst zuzuschreiben. Die Kinder von Daraa sind heute fester Bestandteil des Geburtsmythos der syrischen Revolution.

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SPEAK SYRIA launched Crowdfundingseite

SPEAK SYRIA launched Crowdfundingseite

Bald sind wir soweit und können das Crowdfunding für SPEAK SYRIA freischalten! Dann könnt ihr uns auf http://www.startnext.de/speak-syria finanziell unterstützen. Bis dahin freuen wir uns auf eure Unterstützung hier und auf Facebook und über eure Kommentare und Anregungen!

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