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UNTERSTÜTZE UNS! / SUPPORT US!

 

Hilf mit dieses Projekt zu ermöglichen und unterstütze uns per Crowdfunding. Unser Dank – in Form von einer ganzen Reihe an Geschenken – ist Dir sicher!

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Help to make this project happen and support us via crowdfunding. We will thank you through a whole slew of presents!

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School Break in Future Builder School

Unsere Übersetzer: 1. Louay

Während der Workshops halfen uns zwei syrische Übersetzer: Louay und Zaher. Während Zaher stets darum bemüht war, so exakt und korrekt wie möglich zu übersetzen, war Louay eher eine Art „romantischer Übersetzer“ – nur einen Satz aus dem Englischen ins Arabische zu übersetzen, konnte schnell zu einer drei Minuten langen, emotionalen Rede ausarten. Louay Jerf aus Salamia, Syrien.

Es war nicht nur für das Team schön, Zeit mit Louay zu verbringen, er war auch unglaublich beliebt bei den Kindern mit denen wir gearbeitet haben. Mit solchen pädagogischen Fähigkeiten würde man vielleicht nicht rechnen, wenn man seine Geschichte kennt.

Louay war Pilot der syrischen Luftwaffe. Dann begann die Revolution und er wurde auf eine Demonstration geschickt und ihm wurde befohlen auf unbewaffnete Menschen zu schiessen. Er weigerte sich das zu tun. Dafür musste er 6 Monate im Gefängniss verbringen. Als er entlassen wurde, ging er nach Libanon, wo er von einer Hizbollah-Gruppe enführt wurde. Wieder wurde er befreit, kehrte nach Salamia zurück um dort im Untergrund zu leben. Aber auch dort konnte er nicht mehr bleiben, also entschied er sich mit seinem Motorrad in die Türkei zu fahren. Das war allerdings nicht das Ende seiner Odyssee. Auf dem Weg in die Türkei wurde er von einer FSA-Gruppe festgenommen die ihn für einen Spion hielten, dann an eine radikal-islamische Gruppe übergeben, die Al Nusrah Brigaden. Weitere drei Monate blieb er dort als Gefangener, wurde wieder gefoltert bis er schließlich in die Türkei fliehen konnte.
Heute lebt er in einem allevitischen Gebiet in der Türkei, wo er immer noch nicht sicher ist. Deserteuere der syrischen Armee wurden schon früher von türkischen Alleviten gekidnappt und an Assads Truppen ausgeliefert.
Vor einer Woche bekam Louay die Nachricht dass er in Schweden Asyl bekommt. Kurz vor Weihnachten wird er dort ankommen.

Our Translators: 1. Louay

During the workshops we had two translators from Syria: Louay and Zaher. While Zaher was concerned about being exact and very correct in his translations, Louay was our „romantic translator“, which meant translating one sentence from English to Arabic could easily turn into an emotional three minute speech. So first we want to introduce you to Louay Jerf from Salamia, Syria, and share his story with you:

Louay is not only a great person for to spend time with, he was also incredibly famous with the children that we worked with. His passion for children you would maybe not expect, if you would know his biography. He worked for the Syrian army as a pilot, a man with a house who earned good money. Then the revolution started and he was sent to a demonstration and told to shoot on unarmed protesters.
He refused to do that and was sent to prison for six months. After deserting the army and leaving prison, he went to Lebanon where he then was kidnapped by a Hizbollah group. Again he was freed, and returned to Salamia to keep a low profile. But he could not stay there in the underground, so he decided to leave to Turkey on is motorbike. This was not the end to his odyssey, because traveling to Turkey he was imprisoned by a FSA-group, who thought him to be a spy and handed him over to a radical muslim group, the Al Nusrah Brigades. Another three months he spent as a prisoner and again he was tortured before he finally got released and could leave to Turkey.
Living now in an Allevite region of Turkey could get him into danger again. Its not the first time that deserters from the Syrian army have been kidnapped in Turkey and handed out to Assads troops. One week ago Louay got asylum from Sweden and will travel there before christmas.

Anatolia Last Day012


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Über unsere Workshops / About our workshops

Mit dem erklärten Ziel einerseits Geschichten und Menschen kennen zu lernen, andererseits den Kindern eine sinnvolle Beschäftigung zu geben, haben wir von Oktober bis November verschiedene Workshops in Reyhanli angeboten.

Unser Workshop-Team setzte sich zusammen aus Carl Gerber (Workshop Geschichtenerzählen), David Steffen (Workshop Theater-Spiele), Mar Marais (Theaterpädagogin), David Ruf (Coordinator) und unseren beiden Übersetzern Louay Jerf und Zaher Sahid. Die intensive Zeit hat das Team über Sprachbarrieren und Fremdheit hinweg fest zusammen geschweißt.

Unsere Gruppen waren oft gemischt, Mädchen und Jungen im Alter von 12 und jünger.
Über die Dauer von 4 Wochen haben wir an verschiedenen Orten gearbeitet: An Wochenenden und während der Feiertage (La Id) haben wir unsere Workshops im Garten eines Cafes aber auch auf einem Fußballfeld angeboten, während an Wochentagen unsere Workshops direkt in Schulen stattgefunden haben, mit Hilfe der Lehrer.

Es war nicht einfach, die einzelnen Tage zu planen, da wir nie genau wussten, wie viele Kinder kommen würden. Am Anfang waren es nur wenige, dann stieg die Zahl meist auf 25-30, was den Ablauf manchmal etwas chaotisch werden ließ. Die Workshops setzten sich zusammen aus großen Gruppen- und Kennenlernspielen, ruhigeren Malstunden, Theater- und Körperübungen.
Am Ende eines jeden Workshoptages gab es ein Nachgespräch, in dem wir diskutiert haben, wie die Gruppe auf unser Angebot reagiert hat (emotional wie kulturell), woraufhin wir unser Programm dementsprechend weiter entwickelt haben.

With the goal to get to know stories as well as people and offer at the same time a sensible occupation for children, we offered from October to November different workshops in the turkish-syrian border town of Reyhanli.

Our workshop team consisted of Carl Gerber (Workshop Storytelling), David Steffen (Workshop Theater), Mar Marais (Theater Educationist), David Ruf (Coordinator) and our two translators Louay Jerf and Zaher Sahid. The intense time spent together made us a strong team, no matter the language barriers and the foreignness.

Our groups were often mixed, girls and boys in the age of 12 and younger. We worked for a period of 4 weeks in different locations: On weekends and holidays we offered activities in gardens and football pitches whilst on weekdays we worked in schools with the help of the teachers, using the classrooms and playgrounds.

It was not easy to plan the activities beforehand, because we never knew how many kids would come. At the beginning it were only few, then the number rose to about 25 – 30 kids. The workshops consisted of big group-games and „getting-to-know each other“-activities, as well as more calm painting and drawing classes, theater- and body-activities. We also did an evaluation at the end of every day, in which we discussed how the group had reacted (emotionally, culturally) towards the activities from passed sessions and modified them when we found it convenient.


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Unterstütze uns / Support us


(subtitles available, just click play and then push the button on the youtube-window to activate)

Wie immer beim Filmemachen ist eins der größten Hindernisse die Finanzierung. In ca. einer Woche startet unser Crowdfunding-Projekt und wir sind sehr sehr froh und dankbar über jede Spende, sei sie auch noch so klein. Spenden könnt Ihr hier:

http://www.startnext.de/speak-syria

Es warten dort auch viele weitere Fotos, Videos, Informationen sowie eine Reihe von Dankeschöns auf Euch, die wir uns extra für Euch ausgedacht haben.

Wer eine SPENDENQUITTUNG wünscht, spendet bitte NICHT über Startnext, sondern gleich direkt an die Filmakademie Baden-Württemberg:

Filmakademie Baden-Württemberg GmbH
Baden-Württembergische Bank
Konto-Nr.: 8007225
Bankleitzahl: 60050101
Betreff (WICHTIG!): Speak Syria – 2130187DOK / (Ihre Adresse, damit wir die Quittung schnellstmöglich zuschicken können)

Auch in diesem Fall ist Euch unser besonderer Dank sicher!

Natürlich ist uns jede andere Art der Unterstützung willkommen! Ihr würdet uns z.B. auch eine Riesenhilfe sein, wenn Ihr unser Anliegen weiterleitet an all die Menschen in Eurer Mailingliste und Euren Netzwerken! Wir freuen uns aber auch über Feedback, Anregungen und Eure Ideen! Werdet Teil des Projekts!

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As always, one of the biggest obstacles in making a movie, is the funding. In about one week our corwdfunding-project will be launched and we are very very glad about each donation, also the small ones. You can donate here:

http://www.startnext.de/speak-syria

Here you will also find many other pictures, videos, informations and a whole slew of Thankyous, which we came up with especially for you.

Who wishes an official CONTRIBUTION RECEIPT, please DOESN’T donate via Startnext, but immediately to the Filmakademie Baden-Württemberg.

IBAN: DE37600501010008007225
BIC: SOLADEST600
Subject (IMPORTANT!): Speak Syria – 2130187DOK / (Your adress, so we can send you the contribution receipt as soon as possible)

Also in this case our special Thank You is guaranteed!

Of cause also every other kind of support is welcome, too! You would also be a big help for us, if you share this to all the people in your mailinglist and your networks! We are also happy about feedback, suggestions and your ideas! Become part of the project!

 

WAS PASSIERT MIT DEM GELD BEI ERFOLGREICHER FINANZIERUNG?

Die Filmakademie Baden-Württemberg hat dem SPEAK SYRIA-Projekt 5.000 Euro Budget zur Verfügung gestellt. Damit konnten die Reise-, Aufenthalts- und Materialkosten für die Vorbereitungsworkshops und Castings bezahlt werden.

Dazu kommen interne Beistellungskosten in Höhe von ca. 100.000 Euro für Equipment (Kameratechnik, CGI / Spezialeffekte, Schnittplatz, Tonpostproduktion, Musik-Studio, Versicherungen), die es technisch möglich machen einen professionellen Film zu drehen und fertigzustellen, wenn wir die externen Kosten über das Crowdfunding finanzieren können.

Diese externen Kosten entstehen ab der eigentlichen Drehphase, die Mitte Februar beginnen soll: Unterkunft Team (ca. 8 Personen, drei Wochen), Leihgebühren Licht-Technik aus Istanbul (zu schwer für das Flugzeug), Transport (Technik, Material, Schauspieler und Team), Dreherlaubnisse für besondere Locations, Sicherheit, Übersetzerhonorare, Stringer- Fixerhonorare, Datensicherung.

Das gesamte Projekt ist zu 100% gemeinnützig und das gesamte Team engagiert sich ehrenamtlich – der gesamte Gewinn dient zur Deckung der Kosten und um unsere Laiendarsteller, die syrischen Flüchtlingskinder zu entlohnen und zu unterstützen.

Mit einer Unterstützungssumme von 15.000 Euro, um die wir hier per Crowdfunding bitten, können wir letztlich einen Film realisieren mit einem Gesamt-Produktionsvolumen von etwa 250.000 Euro. Dies zu ermöglichen, darum bitten wir Euch!

HOW WILL WE USE THE MONEY IF THE PROJECT IS SUCCESSFULLY FUNDED?

The Filmacademy Baden-Württemberg (www.filmakademie.de) has provided the SPEAK SYRIA project with a budget of 5.000 €, that we used to pay for the 5 weeks of workshops in Reyhanli (the costs were mainly transport, translators and accomodation). Additionally to that, the Filmacademy will provide state-of-the-art camera technology and filming equipment as well as providing the full post-production facilities (such as a professional editing place, sound post production, music studio, insurances). Also we will get the assistance of the world-acclaimed Animation Institute (www.animationsinstitut.de) for our visual effects, vfx-elements that you would normally see in a Hollywood-production.
We need Crowdfunding for external costs during the time of filming, that is planned to take place in February. These costs consist mainly of a three week accomodation for a team of 10 people plus actors three weeks, transport and a driver, flights for the material and team, filming permissions, security, translators and fixers as well as extra equipment like heavy lights and generators that we need to rent in Turkey.

Of course we could also shoot the film on a small camera with a smaller focus on professionality. But apart from making a film that can be competetive at festivals and cinemas, we also want to create this moment that happens on a set, when after months of work finally lights are set, the boom is recording, the camera is rolling and the actors enter the scene. A magic moment that we want to give to our amateur actors and narrators, who not long ago fled from war.
We are working on a non-profit project, the whole team is volunteering – whilst a possible profit would be used to cover costs and help the refugees we work with financially.

So with a smaller amount of money in proportion to what is normal, we can realise a film that fullfills international cinema-standards while having a unique approach, a special story and visuality. You can help our amateur actors enter their dream and make their voices being heard. We are asking for your support to help us with this!